Die Dämmung von der Unterseite ist in den meisten Fällen eine kostengünstige Alternative, da sie handwerklich weniger aufwendig ist und keine Anpassungen an angrenzende Bauteile erforderlich sind. Die Dämmschichtdicke richtet sich nach der zur Verfügung stehenden lichten Raumhöhe des Kellers – üblich ist jedoch eine Dämmung von zehn Zentimetern oder mehr. Eine biegeweiche Dämmung schmiegt sich dabei den Gewölbe- sowie Kappendecken an. Je nach Zustand des Untergrunds kann sie geklebt oder gedübelt werden.

Dämmung unterhalb der Kellerdecke Bei ausreichender Kopfhöhe können gerade oder flach gewölbte Decken mit geringem Aufwand von unten gedämmt werden. (Abb. 31 / Flaches Kellergewölbe © Sabine Gabriel-Stahl, Detmold)
Dämmung unterhalb der Kellerdecke Bei ausreichender Kopfhöhe können gerade oder flach gewölbte Decken mit geringem Aufwand von unten gedämmt werden. (Abb. 31 / Flaches Kellergewölbe © Sabine Gabriel-Stahl, Detmold)


Die Kellerwände bilden eine Unterbrechung der Dämmebene, je dicker die Wand ist, umso größer ist diese Unterbrechung. Ein sogenannter Dämmkeil (oder Dämmschürze), ein flankierender bis zu 50 cm hoher Dämmstreifen an der Kellerwand, kann den Wärmeabfluss auf ein Minimum reduzieren. Auch bestehende Leitungen unter der Kellerdecke bilden eine Schwächung der Dämmung. Diese sollten zunächst einzeln gedämmt und dann die Deckendämmung lückenlos an die Leitungen angeschlossen werden. Alternativ kann auch die Verlegung der Leitungen in Betracht gezogen werden.

Die Dämmung an der Kellerunterseite kann nach Absprache mit dem Denkmalamt und dem Energieberater gegebenenfalls auch in Eigenleistung erbracht werden. (Abb. 34 Dämmung der Kellerdecke von unten © Saint-Gobain Isover G+H AG )
Die Dämmung an der Kellerunterseite kann nach Absprache mit dem Denkmalamt und dem Energieberater gegebenenfalls auch in Eigenleistung erbracht werden.
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Abb. 34 / Dämmung der Kellerdecke von unten - © Saint-Gobain Isover G+H AG)